Wahlarzt Formular

Wahlarzt

Ein Wahlarzt ist ein niedergelassener Arzt, der nicht in einem Vertragsverhältnis zu Krankenkassen steht und keinen durch sie auferlegten Einschränkungen unterliegt. Dadurch kann ein Wahlarzt individueller auf seine Patienten eingehen und sich mehr Zeit für sie nehmen.

Überzeugende Vorteile

Das Leistungsspektrum eines Wahlarztes entspricht dem der sozialen Krankenversicherung, darüber hinaus werden auch Leistungen angeboten, die nicht im Katalog der sozialen Krankenversicherungsträger vorgesehen sind.

Sie als Patient haben Zugang zu jedem Wahlarzt.

Bei fachübergreifenden Problemstellungen kann ein Wahlarzt zu jedem anderen Arzt überweisen und ins Krankenhaus einweisen.

Zwar müssen die Kosten einer Behandlung vorerst von Ihnen selbst getragen werden, jedoch erhalten Sie eine Rückerstattung von Ihrer Krankenkasse, die in der Regel bis zu 80% des Kassentarifs ausmacht.

Kostenlose Vorsorgeuntersuchung

Vorsorgedarmspiegelungen sind ab dem 50. Lebensjahr alle 10 Jahre für alle Versicherten völlig kostenlos. Hier besteht somit kein Unterschied zwischen einem Wahl- und einem Vertragsarzt.

Kostenrückerstattung durch die Krankenkasse

Für ärztliche Leistungen, die auch bei einem Kassenarzt abgerechnet werden können, erhalten Sie den Kassentarif abzüglich des gesetzlichen Selbstbehaltes. Im Regelfall entspricht das einer Erstattung von 80% der entstandenen Kosten. Wenn Sie privat versichert sind, richtet sich die Rückerstattung nach Ihrem Versicherungsvertrag.

Für die Rückerstattung müssen Sie verschiedene Dokumente bei Ihrer Krankenkasse einreichen wie die erhaltene Honorarnote und eine Zahlungsbestätigung. Nötige Formulare erhalten Sie von uns. Gern geben wir Ihnen direkt und detailliert Auskunft über alle nötigen Schritte und kümmern uns auf Wunsch auch um die gesamte Abwicklung.

Bitte beachten Sie, dass Sie pro Quartal nicht gleichzeitig einen Wahlarzt und einen Kassenarzt desselben Faches aufsuchen können, wenn Sie eine Kostenrückerstattung in Anspruch nehmen wollen.

Sollten bei Ihnen bezüglich der Kosten, die Ihnen bei uns entstehen, Fragen oder Unsicherheiten bestehen, so bitten wir Sie, uns einfach persönlich oder telefonisch zu kontaktieren.

Sie können die Honorarnote gleich vor Ort mit Bankomat oder bar begleichen und natürlich auch mittels Zahlschein überweisen.
Wenn Sie die Honorarnote sofort begleichen, reichen wir diese gerne für Sie bei Ihrer Krankenkasse ein.

Einreichformular Krankenkasse

Klinische Untersuchung

Körperliche Untersuchung (auch klinische Untersuchung) ist ein in der Medizin häufig verwendeter Begriff für die Untersuchung eines Patienten mit den eigenen Sinnen oder einfachen Hilfsmitteln. Es stellt eine grobe Untersuchung des gesamten Körpers beziehungsweise dessen Organsysteme dar.

Die körperliche Untersuchung wird als unverzichtbare Grundlage der Diagnostik angesehen. Dabei wird nach dem sogenannten IPPAF-Schema vorgegangen:

  • I- Inspektion, das Betrachten (allgemein und lokal)
  • P- Palpation, das Abtasten (Haut, innere Organe, Körperöffnungen)
  • P- Perkussion, das Abklopfen (Thorax, Abdomen) und
  • A- Auskultation, das Abhören von Körperregionen (Thorax, Abdomen, Gefäße), sowie
  • F- Funktionsprüfung und Messung am Ende der Untersuchung.
Klinische Untersuchung

Bei weiteren Fragen zum genauen Diagnoseablauf bin ich gerne auch persönlich für Sie da! Nutzen Sie dazu die Online Terminbuchung oder kontaktieren Sie mich direkt.

Die Inhalte der Videos dienen ausschließlich der Informationsbereitstellung.

Diese ersetzen daher weder einen Besuch bei einem Arzt oder Ärztin noch eine professionelle Beratung und Behandlung durch eben diese. Diese Videos stellen keine Aufforderung zur eigenständigen Diagnose und/oder Behandlung bei gesundheitlichen Beschwerden dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie umgehend einen Arzt oder Ärztin.

Diese Videos dienen ausschließlich der Information.

Ich lade Sie gerne zu Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen ein. Nutzen Sie dazu die Online Terminbuchung oder kontaktieren Sie mich direkt.

Dieses Video erklärt die Analyse von Refluxerkrankungen bzw. Sodbrennen mittels pH-Metrie und Manometrie.

Videolänge: 3 Minuten 00 Sekunden | Auflösung: High-Definition

Sodbrennen - Diagnoste mittels pH-Metrie und Manometrie

Magenresektion

Der Magen liegt als wichtiger Vorratsbehälter für die Speisen im linken Oberbauch. Der Mageneingang wird durch die Muskulatur der unteren Speiseröhre und der Magenausgang durch den Pförtnermuskel verschlossen. Die Magenschleimhaut bildet Salzsäure, einen Wirkstoff für die Eiweißverdauung und eine Substanz für die Aufnahme des Vitamins B12.

Die alleinige Behandlung durch Diät, Medikamente, endoskopische Maßnahmen oder operative Durchtrennung von Nervenästen (Vagotomie) verspricht im vorliegenden Fall keine Heilung. Ein Geschwür kann bluten oder in die Bauchhöhle durchbrechen. Eine Geschwulst kann größer werden und den Speiseweg einengen. Eine bösartige Geschwulst dringt allmählich in benachbarte Organe ein. Sie kann sich durch Blut- und Lymphgefäße im Körper ausbreiten und Tochtergeschwülste entwickeln. Nach Prüfung aller Möglichkeiten raten wir daher zur Magenresektion.

Magenkrebs

Ziel der Operation ist die Beseitigung des Krankheitsherds und die Wiederherstellung der Speisepassage. Folgende Eingriffe kommen in Betracht:

  • Antrumresektion:
    Magenvorhof und -ausgang werden entfernt, der Magenrest wird durch Nähte an den Zwölffingerdarm angeschlossen.
  • Zweidrittelresektion:
    ⅔ des Magens einschließlich Magenausgang und Anfang des Zwölffingerdarms werden entfernt. Der Mageneingang bleibt erhalten.
  • Subtotale Gastrektomie (Vierfünftelresektion):
    Je nach Sitz der Erkrankung bleibt nur der Mageneingang oder -ausgang erhalten, der Magen wird fast vollständig entfernt.
  • Gastrektomie:
    Der gesamte Magen wird entfernt, aus einer Dünndarmschlinge kann ein Ersatzmagen gebildet werden
  • Rest-Gastrektomie:
    Nach früherer Magenteilresektion mit Dünndarmverbindung („Billroth II“) kann es erforderlich sein, den Magenrest zusammen mit der anhängenden Dünndarmschlinge zu entfernen.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da! Nutzen Sie dazu die Online Terminbuchung oder kontaktieren Sie mich direkt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Sind Erkrankungen am Magen vollständig heilbar?

Das Risiko eines späteren Wiederauftretens hängt ab von der Art und dem Stadium der Erkrankung, von der Behandlung selbst und von individuellen Faktoren. Bei rechtzeitiger Behandlung sind die meisten Erkrankungen jedoch vollständig heilbar. Selbst in fortgeschrittenen Fällen kann eine Minderung der Beschwerden und wesentliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Nach Anpassung der Lebensgewohnheiten kann man auch ohne Magen gut leben und leistungsfähig bleiben.

Wie muss die Ernährung nach einer Magenopration angepasst werden?

Regelmäßige, häufige und kleine Mahlzeiten einnehmen und hochprozentigen Alkohol, Süßigkeiten, scharf gewürzte und blähende Speisen vermeiden. Eine Diätberatung kann hilfreich sein.

Welche Therapie ist nach einer Magenentfernung notwendig?

Nach vollständiger Entfernung des Magens muss zeitlebens Vitamin B12 durch Einspritzungen ersetzt werden. Wichtig ist auch die genaue Beobachtung des Kalziumstoffwechsels, da hier wegen des großen Reservoirs an Kalk in Knochen Mangelerscheinungen erst spät beobachtet werden. Die Substitution von Kalzium und Vitamin D ist zu empfehlen.

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Dieses Video erklärt Ihnen die Ursachen für Gallensteine und gibt Auskunft darüber wann eine Operation notwendig ist.

Videolänge: 4 Minuten 31 Sekunden | Auflösung: High-Definition

Behandlungsmethoden für Krampfadern (Varizen)

Impressionen

Besuchen Sie unsere Galerie und lernen Sie die Ordination von Dr. Stoyanova und das Team noch vor Ihrem ersten Besuch etwas näher kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ordination

Dr.Stoyanova

Über mich

OA Dr. Stoyanova

Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie habe ich mich schwerpunktmäßig auf laparoskopische Eingriffe (Schlüssellochchirurgie) und die hepatobiliäre Chirurgie spezialisiert. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit im Klinikum für Leber-, Bauch­speichel­drüsen­chirurgie und Transplantation an der Militär-Medizinischen Akademie in Sofia konnte ich mir ein umfangreiches Wissen auf diesem Gebiet angeeignet.

Operationen, die einen stationären Aufenthalt notwendig machen, werden von mir im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien durchgeführt. Kleinere Eingriffe, wie etwa das Entfernen von Lipomen oder Abszessen, Ultraschalluntersuchungen und Biopsien sowie endoskopische Untersuchungen (Gastroskopie, Koloskopie) können direkt in meiner Ordination durchgeführt werden.

Ich nehme mir für die persönliche und individuelle Betreuung meiner Patienten sehr viel Zeit. Alle Ihre Fragen werden sehr ausführlich beantwortet. Jedem therapeutischen Konzept gehen eine umfangreiche Anamnese und klinische Untersuchungen voraus. Eine genaue Diagnostik ist für mich die Basis jeder weiteren Behandlung.

Ich bin sehr einfühlsam und empathisch. Ihr Wohlbefinden liegt mir am Herzen. Ich habe stets ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und nehme Ihre Bedürfnisse sehr ernst. Es ist mir wichtig, dass Sie sich gut aufgehoben und in den besten Händen fühlen.

Wenn auch Sie mir Ihr Vertrauen schenken möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme mittels dem Kontaktformular oder direkt über die Online-Terminbuchung.

Ihre
Dr. Radoslava Stoyanova

Lebenslauf

Seit 2018 Private Ordination: Wahlarzt aller Kassen, KFA und Privat
Seit 2018 Oberärztin in der chirurgischen Abteilung, Kranken­­haus der Barm­herzigen Schwestern Wien
2016 bis 2018 Fachärztin für Chirurgie, Kranken­­haus der Barm­herzigen Schwestern Wien
2015 bis 2016 Fachärztin für Chirurgie, LKH Rottenmann-Bad Aussee
2014 bis 2015 Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Militär-Medizinische Akademie Sofia, Bulgarien
2008 bis 2014 Assistenzarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Militär-Medizinische Akademie Sofia, Bulgarien
2009 bis 2014 Facharztausbildung in Allgemein- und Viszeral­chirurgie, Klinikum für Leber-, Bauch­speichel­drüsen­chirurgie und Trans­plan­tation, Militär-Medizinische Akademie Sofia, Bulgarien
2001 bis 2007 Studium der Medizin, Medizinische Universität Sofia, Bulgarien
  • Spezialisierung im Bereich Hepatobiliäre Pankreas-Chirurgie und minimalinvasive Chirurgie
  • Kenntnisse und Erfahrung in der Allgemein- und Trans­plan­ta­tions­chirurgie, als auch in der Akutmedizin
  • Behandlung von chirurgischen Patienten und Traumapatienten, Patienten mit Sepsis und MODS, Schock, Behandlung von trans­plan­tierten Patienten
  • Behandlung akuter Blutung, Damage Control Chirurgie, Damage Control Reanimation, V.A.C Therapie, Abdominal Compartment Syndrome, Leber- und Pankreas Trauma, Intensivmedizin.
  • Besonderes Interesse in der Behandlung von neuroendocrinen- und gastrointestinalstromalen Tumoren, als auch Leber­trans­plan­tation.
  • Ausbildung im Bereich endoskopischer Interventionen und Vorsorgekolonoskopien
  • Teilnahme an über 50 Lebertransplantationen
  • Ausbildung und Erfahrung mit Ultraschallgeräten
  • Praktische Erfahrung in der Behandlung von Kindern und Patienten mit Herz Krankheiten.
2019 Fortbildungsdiplom für minimalinvasive kolorektale Chirurgie
2019 Fortbildungsdiplom zu Intraoperativer Ultraschall der Leber
2017 Fortbildungsdiplom in Hepatobiliäre und Pankreas-Chirurgie
2016 Fortbildungsdiplom für chirurgische Notoperationen
2016 Fortbildungsdiplom der österreichischen Ärztekammer
2016 Fortbildungsdiplom für Ösophago-Gastro-Duodenoskopie ÖGD

Bei Interesse können die entsprechende Zertifikate unter Zertifikate angesehen werden.

  • Stoyanova, R., Lomschitz, F., Schima, W., & Klaus, A. (2021). Minimally Invasive Approach for Complicated Choledocholithiasis in an Elderly Patient After Roux-Y Gastric Bypass. Obesity Surgery (2021). DOI: 10.1007/s11695-021-05472-0
  • Stoyanova, R., Fink, M., & Klaus, A. (2020). Predictors for com­pli­cations after liver surgery. Webinar on Current and Future Trends in Surgery. April 27, 2020. Link: www.longdom.com/cme-surgery
  • Stoyanova, R., Haunold, I., Mooslechner, B., & Klaus, A. (2019). Komplikationen nach TAMIS Polypektomie: ein Fall­bericht. 60th Annual Meeting of The Austrian Society of Surgery. European Surgery 51, 1-107 (2019). DOI: 10.1007/s10353-019-0600-2
  • Stoyanova, R., Fink, M., Haunold, I., Walli, G., Mooslechner, B., Tentschert, G., Gebauer, D., Rais, A., Salehi, B., Stieböck, S., Bergholz, U., Herzig, P., Aichinger, M., Sorko, K., Matrai, G., Di-Monte, A., Biricz, K., Pordany, B., Prunner, U., Piehslinger, J., Fellner, S., & Reichhold, D. (2018). Fast Track Surgery in der Leberchirurgie- Retrospektive Analyse im Fach­klinikum der Vinzenz Gruppe-Ost. 59th Annual Meeting of The Austrian Society of Surgery. European Surgery 50, 1-118 (2018). DOI: 10.1007/s10353-018-0526-0
  • Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie – ÖGCH
  • Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Onkologie (Austrian Society of Surgical Oncology) – ACO-ASSO
  • Deutsch
  • Englisch
  • Bulgarisch

Kontaktaufnahme

Sie haben die Möglichkeit direkt mit mir in Kontakt zu treten. Entweder direkt über die online Terminbuchung zu Ihrem gewünschten Termin oder bei allgemeinen Fragen auch über das Kontaktformular.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wundbehandlung mit Vakuum Therapie

Infizierte Wunden können manchmal durch einen Vakuumverband innerhalb von 1–2 Wochen soweit gereinigt und vorbereitet werden, dass anschließend ein Wundverschluss (Sekundärnaht) möglich ist. Dabei wird die offene Wundhöhle mit einem speziellen Schwamm (Polyvinylalkohol) gefüllt und über eine Kunststoffdrainage an ein Vakuumsystem angeschlossen.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da! Nutzen Sie dazu die Online Terminbuchung oder kontaktieren Sie mich direkt.

Wundbehandlung mit Vakuum Therapie

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sollten Sie über die Wunde wissen?

Es gibt einfache und „komplexe“ Wunden; bei Letzteren können Begleitverletzungen, z.B. an Blutgefäßen, Nerven, Sehnen, Gelenken oder Knochen, bestehen. Wunden mit tiefen Taschen oder mit Quetschung der Weichteile oder chronische Wunden enthalten meist viele Krankheitserreger (Bakterien), die schwere Entzündungen verursachen können. Durch kleine Wunden können große Abszesse (Eiterverhaltungen) entstehen, die breit eröffnet werden müssen und daher eine große Wunde hinterlassen. Diese kann meist nicht direkt verschlossen werden.

Die Kosten der Behandlung werden möglicherweise nicht von den Krankenkassen übernommen, daher sollte dies schon im Vorfeld geklärt sein. Ferner sollte der Abschluss einer Folgekostenversicherung erwogen werden.

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Die Wundrevision (gründliche Untersuchung und chirurgische Versorgung der Wunde) und/​oder Vakuumversiegelung wird in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt.

Das mehrfache Wechseln der Vakuumversiegelung kann bei guten Wundverhältnissen später ggf. auch ohne weitere Betäubung erfolgen.

Beim Ersteingriff wird zunächst die Wunde vorbereitet. Erkranktes Gewebe wird entfernt, die Wunde wird gereinigt oder der Abszess eröffnet. Hierbei ist es wichtig, dass kein entzündetes oder abgestorbenes Gewebe verbleibt, da sonst eine Heilung der Wunde verhindert wird. Daher kann auch aus einer oberflächlich zunächst klein erscheinenden Wunde eine große Wundfläche entstehen.

Hierzu wird ein genau in die Wunde eingepasster Spezialschwamm eingelegt. Über einen oder mehrere Kunststoffschläuche wird der Schwamm mit einer Pumpe verbunden, die mittels Unterdruck das Wundsekret absaugen kann. Schließlich wird der Schwamm mit einer dünnen, hautfreundlichen Folie luftdicht „versiegelt“.

Je nach den Verhältnissen der Wunde kann nun kontinuierlich oder im Intervall Wundsekret abgesaugt werden und dadurch die Mikrozirkulation (Blutzirkulation in den kleins­ten Blutgefäßen) verbessert und die Heilung gefördert werden. Auch eine wechselnde Spülung und Saugung mit desinfizierenden, antibiotischen oder schmerzstillenden Lösungen kann durchgeführt werden.

Sind weitere Maßnahmen erforderlich?

In der Regel sind im Abstand von einigen Tagen Wechsel des Vakuumverbands notwendig. Dabei wird der Schwamm entfernt und die Wunde erneut beurteilt. Hierzu ist in der Regel keine Betäubung erforderlich, bei größeren oder schmerzhaften Wunden oder zusätzlich geplanten Maßnahmen wird erneut eine örtliche oder Allgemeinbetäubung durchgeführt.

Diese Wechsel des Vakuumverbands können über einen längeren Zeitraum im Abstand von einigen Tagen notwendig sein, bis die gewünschten Wundverhältnisse erreicht sind.

Wenn keine Eiterung mehr besteht und kein abgestorbenes Gewebe mehr vorhanden ist, kann zur Beschleunigung der Heilung eine Sekundärnaht (verzögerte Wundnaht) durchgeführt werden. Große Defekte der Haut und der Weichteile erfordern u.U. sogenannte plastisch-chirurgische Eingriffe, die von einer einfachen Hautverpflanzung über eine Gewebeverschiebung bis zur freien Gewebeübertragung reichen können.

Die Inhalte der Videos dienen ausschließlich der Informationsbereitstellung.

Diese ersetzen daher weder einen Besuch bei einem Arzt oder Ärztin noch eine professionelle Beratung und Behandlung durch eben diese. Diese Videos stellen keine Aufforderung zur eigenständigen Diagnose und/oder Behandlung bei gesundheitlichen Beschwerden dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie umgehend einen Arzt oder Ärztin.

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Dieses Video enthält Informationen zur Hautkrebsvorsorge und zur Entfernung von Muttermalen.

Videolänge: 2 Minuten 30 Sekunden | Auflösung: High-Definition

Hautkrebsvorsorge - Entfernung eines Muttermals

Eingewachsene Nägel (Unguis incarnatus)

Diese schmerzhafte Erkrankung entsteht meist durch seitliches Einwachsen des Nagels in den Nagelwall. Betroffen ist am häufigsten die Großzehe, seltener andere Nägel (auch Fingernägel). Mögliche Ursachen sind zum Beispiel zu enge Schuhe oder falsches Nagelschneiden. Auch eine ausgeprägte Krümmung an der Seite des Nagels ist möglich, die sich vor allem bei älteren Menschen entwickelt.

Der seitliche Rand des Nagels drückt sich in den Nagelwall, dieser entzündet sich, was sich durch starke Schmerzen bemerkbar macht. Meist versucht der Betroffene in diesem Stadium, die Nagelecke abzuschneiden. Dadurch bleibt jedoch ein spitzes Nagelstück übrig (Nagelsporn), das nicht weggeschnitten werden kann und sich nun beim Vorwachsen in den empfindlichen Nagelwall bohrt. Es entsteht eine Wunde, über die Krankheitserreger eindringen können, und es bildet sich eine Gewebewucherung. Eiterung und starke Schmerzen können die Folgen sein.

Eingewachsener Zähennagel

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da! Nutzen Sie dazu die Online Terminbuchung oder kontaktieren Sie mich direkt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es Behandlungsalternativen?

Ist der Nagel noch nicht zu weit eingewachsen, kann durch Wegziehen des Nagelwalls vom Nagel, durch Einbringen eines Wattestücks oder einer Plastikrinne versucht werden, den Druck des Nagels abzudämpfen.

Reichen die konservativen Maßnahmen nicht aus, sollte ein eingewachsener Zehennagel operativ behandelt werden.

Das alleinige Entfernen des Nagels ist keine Alternative und führt in der Regel nicht zum Erfolg, da die Nagelwachstumszone den Nagel wie zuvor ausbildet. Es wächst der gleiche Nagel nach (ein krummer wächst wieder krumm, ein brüchiger wieder brüchig), und auch der neue Nagel wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder einwachsen.

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Der vorgesehene Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung.

Der Nagel wird seitlich längs eingeschnitten, sodass das eingewachsene Nagelstück herausgenommen werden kann. An der Grenze vom seitlichen zum hinteren Nagelwall wird ein Schnitt gelegt. Die Nageltasche kann nun aufgeklappt und das zugehörige Stück der Nagelwurzel entfernt werden. Der seitliche Nagelwall bleibt komplett erhalten. Der kleine Schnitt kann mit einem Klammerpflaster verschlossen oder vernäht werden. Die Entzündung bildet sich innerhalb weniger Tage zurück. Der Nagel wächst künftig schmaler nach. Diese Methode ist kosmetisch günstig, da kaum sichtbaren Narben verbleiben.

Welche sind die postoperative Maßnahmen?

Der Fuß sollte nach der Operation für 48 Stunden hochgelagert werden. Dadurch werden Anschwellungen vermieden, die Heilung ist besser und die Schmerzen werden geringer gehalten.

Da es zu Wundheilungsstörungen kommen kann, besteht absolutes Rauchverbot für die folgenden Tage.

Sollte sich die Wunde infizieren, können eine antibiotische Behandlung und ein täglicher Verbandswechsel mit Fußbäder notwendig werden.

Nahtentfernung 14 Tage nach der Operation erforderlich.

Das seitliche Einwachsen des Nagels lässt sich durch richtiges Schneiden vermeiden. Der Nagel muss gerade abgeschnitten und sollte nicht zu kurz gehalten werden, sondern über den Zehenrand reichen. Schuhe und Strümpfe dürfen den Nagel nicht einengen. Feuchtigkeit führt zur Aufweichung der Haut, wodurch der Nagel leichter einwachsen kann.

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Dieses Video enthält Informationen wie die Behandlung von eingewachsenen Zehennägel erfolgt.

Videolänge: 4 Minuten 49 Sekunden | Auflösung: High-Definition

Behandlung von eingewachsenen Zehennägel

Lipome (Fettgeschwulst)

Die meisten Fettgeschwülste sind gutartig. Sie gehen häufig von Fettgewebe unter der Haut aus.

Ein Lipom kann jedoch wachsen und benachbarte Gewebe (z.B. Nerven, Blutgefäße) verdrängen, durch Druck schädigen und Beschwerden (Schmerzen) verursachen.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da! Nutzen Sie dazu die Online Terminbuchung oder kontaktieren Sie mich direkt.

Lipom auf dem Rücken

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist eine Behandlung ohne Operation möglich?

Im vorliegenden Fall ist eine Heilung ohne ärztliche Behandlung nicht zu erwarten. Ohne Operation können Komplikationen der Geschwulst auftreten. Zudem ist eine Klärung, ob die Geschwulst gut- oder bösartig ist, nicht möglich.

Wie wird operiert?

Die Operation kann in örtlicher Betäubung oder ggf. in Vollnarkose erfolgen. Die Geschwulst wird nach Möglichkeit mit einem Saum von gesundem Gewebe („im Gesunden“) ausgeschnitten. Weichteile und Haut werden direkt vernäht.

Wie ist die Vorbereitung für die Operation?

Nach Ausschluss wesentlicher Risikofaktoren kann die Operation ambulant durchgeführt werden. Bitte geben Sie im Fragebogen alle Medikamente an, die Sie derzeit einnehmen. In Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt wird dann entschieden, ob ein Medikament abgesetzt oder durch ein anderes ersetzt werden muss. Dies betrifft vor allem blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Marcumar®, Aspirin®, Plavix®, Iscover®, Pradaxa®, Xarelto®, Eliquis® etc.) und, bei Diabetikern, metforminhaltige Medikamente.

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Dieses Video erklärt die Symptome und Ursachen von Lipomen.

Videolänge: 2 Minuten 33 Sekunden | Auflösung: High-Definition

Was ist ein Lipom? Symtome und Ursachen

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